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Zu viele Johannisbeeren übrig So verarbeiten Sie sie clever

July 11, 2026 · 5 Min. Lesezeit · Tomas Rohlena
Zu viele Johannisbeeren übrig So verarbeiten Sie sie clever
/ Foto: Depositphotos
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Im Sommer reifen nach und nach Obst und Gemüse, die Sie im Frühjahr gepflanzt oder gepflegt haben. Endlich kommt die Belohnung für die Zeit im Garten – nur ist die Ernte manchmal größer, als ein Haushalt aufessen kann. Ein typisches Beispiel sind Johannisbeeren, die innerhalb weniger Tage ganze Schüsseln voller Beeren liefern können. Die gute Nachricht: Sie lassen sich auf viele Arten ganz einfach weiterverarbeiten, sodass nichts verdirbt.

Am einfachsten Johannisbeeren direkt naschen

Wenn Sie Lust auf einen schnellen Snack haben, genügt es, die Beeren abzuzupfen, kurz abzuspülen und in eine Schale zu geben. Johannisbeeren werden wegen ihres Nährstoffgehalts geschätzt und gelten oft als Superfood aus dem Garten. Besonders hervorzuheben ist der hohe Anteil an Vitamin C, das wichtig für die Abwehrkräfte ist.

Außerdem finden Sie darin Vitamin A zur Unterstützung der Sehkraft, B-Vitamine, die für Nervensystem und Stoffwechsel nützlich sind, sowie für den Zustand von Haut, Haaren und Nägeln. Ebenfalls enthalten sind Vitamin E mit antioxidativer Wirkung und Vitamin K, das mit der Knochengesundheit zusammenhängt. An Mineralstoffen kommen in Johannisbeeren typischerweise unter anderem Kalium, Calcium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Mangan und weitere vor.

Wenn die Ernte zu groß ist Machen Sie Marmelade daraus

Sobald klar wird, dass mehr Beeren da sind, als Sie frisch schaffen, lohnt sich das Einkochen. Johannisbeeren haben eine angenehm säuerliche Note und eignen sich dadurch hervorragend für Marmelade. Bereiten Sie einfach ein paar Gläser vor – schon haben Sie einen Vorrat fürs Frühstück, für Joghurt oder als Aufstrich. Selbstgemachte Johannisbeer-Marmelade ist außerdem eine praktische Möglichkeit, die Ernte für Monate haltbar zu machen.

Und wenn Sie dennoch mehr kochen, als Sie brauchen, können Sie die Gläser verschenken. Ein selbst gemachtes, essbares Mitbringsel ist unkompliziert, macht aber viel Freude – und sorgt zugleich dafür, dass von Ihrer Ernte nichts im Müll landet.

Johannisbeer-Gelee als schneller Nachtisch für Besuch

Wenn Sie etwas Festlicheres möchten, eignen sich Johannisbeeren auch für Gelee. Das ist ein interessanter Nachtisch, der ein Familientreffen oder das Kaffeetrinken mit Gästen bereichern kann. Die Zubereitung ist meist einfach und kommt ohne komplizierte Schritte aus, denn Johannisbeeren bringen von sich aus kräftigen Geschmack und Farbe mit.

Saft zur Erfrischung und Essig zum ungewöhnlichen Würzen

Eine weitere Möglichkeit ist Johannisbeersaft, der im Sommer angenehm erfrischt und pur oder verdünnt getrunken werden kann. Und wenn Sie etwas weniger Gewöhnliches ausprobieren möchten, lassen sich Johannisbeeren auch zu hausgemachtem Essig verarbeiten. Die Herstellung ist meist nicht schwierig, und das Ergebnis kann Salatdressings, Marinaden und auch ganz alltägliche Gerichte spannend abrunden. Gleichzeitig ist es eine clevere Art, auch größere Überschüsse zu verwerten, sodass keine Beere verloren geht.

Johannisbeeren müssen nach der Ernte nicht nur in der Schüssel landen. Marmelade, Gelee, Saft und hausgemachter Essig sind einfache Wege, die Ernte bis zur letzten Beere zu nutzen.

Quelle: Jidlo.cz, Gardening Know How, autorský text, Pestrazahrada.cz

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Tomas Rohlena
Tomas Rohlena

Ein Liebhaber der Natur, des Gartens und allem, was sich bewegt, blüht oder wächst. Er baut buchstäblich alles an, von Kräutern bis hin zu seltenen Arten, und kümmert sich ebenso gern um Tiere. Bei seiner Arbeit verbindet er moderne Technologien mit erprobten Großmutter-Methoden und freut sich, wenn beide Wege zum selben Ziel führen.

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