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Haben Sie Schlangen im Garten Dann kann ein unscheinbarer Fehler der Grund sein

August 16, 2026 · 5 Min. Lesezeit · Tomas Rohlena
Haben Sie Schlangen im Garten Dann kann ein unscheinbarer Fehler der Grund sein
Ringelnatter im Garten / Foto: Depositphotos
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Schlangen sind ein natürlicher Teil der Umwelt und meiden Menschen in den meisten Fällen eher. Trotzdem ist es unangenehm, ihnen ausgerechnet auf dem eigenen Grundstück zu begegnen, besonders wenn sich Kinder oder Haustiere im Garten bewegen. Die gute Nachricht ist: Das Auftreten von Schlangen hängt oft mit Bedingungen zusammen, die wir ihnen im Garten unbewusst schaffen. Wenn Sie einige typische Gewohnheiten abstellen, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie gerade Ihr Grundstück als Unterschlupf oder Jagdrevier wählen.

Fehler Nummer eins: hohes und lange nicht gemähtes Gras

Hoher Bewuchs ist für Schlangen ideal. Er bietet Deckung vor Fressfeinden und Menschen und ermöglicht zugleich unauffällige Bewegung bei der Nahrungssuche. Regelmäßiges Mähen ist daher nicht nur eine Frage der Optik. Es ist auch eine einfache Vorsorgemaßnahme, die den Garten weniger attraktiv macht, weil es weniger Stellen gibt, an denen man sich leicht verstecken kann.

Fehler Nummer zwei: Holzstapel, Laubhaufen und Gartenabfälle

Aufgeschichtetes Brennholz, Laubhaufen, Schnittgut, größere Steine oder liegengebliebener Arbeitskram schaffen kühle, sichere Verstecke. Schlangen nutzen sie als Unterschlupf vor Sonne, Regen und Unruhe im Garten. Wenn Sie ihre Besuche einschränken möchten, lohnt es sich, Ordnung zu halten und solche Haufen entweder zu entfernen oder sie zumindest so zu lagern, dass keine Hohlräume und Spalten entstehen, die zum Verkriechen einladen.

Fehler Nummer drei: zu viele Nagetiere

Mäuse, Ratten und andere kleine Nagetiere gehören zur natürlichen Beute vieler Schlangen. Wenn der Garten reichlich Nahrung bietet, steigt auch die Chance, dass ein Räuber auftaucht. Sobald Sie angenagte Reste, Kot, Gänge oder regelmäßige Nageraktivität bemerken, ist es besser, frühzeitig zu handeln. Wenn Sie ihre Zahl reduzieren, nehmen Sie Schlangen zugleich einen wichtigen Grund, überhaupt aufs Grundstück zu kommen und dort zu bleiben.

Fehler Nummer vier: Hunde und Katzen draußen füttern

Reste von Trockenfutter und Dosenfutter oder dauerhaft stehende Näpfe auf der Terrasse beziehungsweise am Zwinger können Nagetiere anziehen. Und wo diese auftauchen, kann anschließend auch eine Schlange erscheinen. Wenn möglich, füttern Sie Haustiere im Haus. Geht das nicht, räumen Sie die Näpfe direkt nach dem Fressen weg und lassen Sie Futter nicht frei zugänglich. Wichtig ist außerdem die Lagerung von Vorräten in gut schließenden Behältern, damit Schädlinge auch über Nacht nicht herankommen.

Fehler Nummer fünf: übermäßiges Gießen und dauerhaft nasser Boden

Zu häufiges Gießen hält den Boden über längere Zeit feucht. In so einem Milieu vermehren sich Regenwürmer und andere Kleintiere stärker, an die sich eine ganze Nahrungskette anschließt. Auch wenn Schlangen Regenwürmer üblicherweise nicht jagen, kann die erhöhte Aktivität der Kleintierfauna indirekt Arten fördern, die für Schlangen bereits passende Beute darstellen. Gießen Sie daher maßvoll, je nach Wetter und Bodenart, und vermeiden Sie unnötige Staunässe in Beeten und Rasen.

So machen Sie den Garten für Schlangen weniger interessant

Kreuzotter / Foto: Depositphotos
Kreuzotter / Foto: Depositphotos

Am wirksamsten ist regelmäßige Pflege. Kurz gehaltener Rasen, ausgelichtete, nicht überwachsene Sträucher ohne dichte Winkel, entfernte Abfallhaufen und möglichst wenige Verstecke machen den Garten zu einem Umfeld, in dem Schlangen schlechter ruhen und jagen können. Gleichzeitig ist beim Aufräumen Vorsicht geboten. Wenn Sie Holz, Laub oder Steine umschichten, gehen Sie langsam und mit Abstand vor, denn genau dort kann das Tier versteckt sein.

Was tun, wenn Sie tatsächlich eine Schlange auf dem Grundstück sehen

Wenn Sie eine Schlange entdecken, versuchen Sie nicht, sie zu fangen oder in Eigenregie umzusetzen. Am sichersten ist es, ruhig zu bleiben, Abstand zu halten und ihr einen freien Fluchtweg zu lassen, damit sie von selbst wegkriechen kann. Befindet sie sich an einem Ort, an dem sie Menschen oder Haustiere gefährden könnte, kontaktieren Sie die zuständigen Rettungskräfte oder Fachleute, die eine sichere Lösung gewährleisten. So schützen Sie sich selbst und auch das Tier.

Quelle: Záhrada, RHS, Pestrazahrada.cz

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Tomas Rohlena
Tomas Rohlena

Ein Liebhaber der Natur, des Gartens und allem, was sich bewegt, blüht oder wächst. Er baut buchstäblich alles an, von Kräutern bis hin zu seltenen Arten, und kümmert sich ebenso gern um Tiere. Bei seiner Arbeit verbindet er moderne Technologien mit erprobten Großmutter-Methoden und freut sich, wenn beide Wege zum selben Ziel führen.

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